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Der Kilt ist wahrscheinlich die männliche Kleidung, die am bequemsten ist. Er entspricht definitiv
der männlichen Anatomie - wie eigentlich die Hose die der Frau. Genau deshalb
verstehen Frauen auch nicht immer, dass wir nicht bei den Hosen bleiben wollen. Gesünder könnte der Kilt wohl auch sein.
Der Kilt ist vielseitig. Ein und
derselbe Kilt kann casual sein und dabei bequemer als Shorts, und mit etwas
Zubehör kann er auch dort eingesetzt werden, wo man sich in Shorts in keiner
Weise wohl fühlen würde.
Der Kilt ist anders. Die männliche Garderobe ist nicht besonders
inspirierend. Mit dem Kilt hat Mann plötzlich viele neue Möglichkeiten.
Der Kilt sieht sehr gut aus – obwohl das natürlich eine individuelle
Auffassung ist - und die Tartans sind faszinierend.
Der Kilt bedeutet Abwechslung – unter mehr als 2000 Tartans kann man
wählen, oder er kann einfarbig sein. Er kann traditionell sein oder modern mit
Taschen usw.
Etwas mehr Aufsehen erregt Mann im Kilt, aber viel weniger als man sich befürchten
- oder erhoffen könnte.
Sollte der Kilt total die Hose ersetzen?
Nein, warum denn? Die Hose ist einfach in
einigen Situationen besser geeignet als der Kilt. Die Frauen haben doch auch
nicht auf Kleid und Rock verzichtet, als sie vor 50-60 Jahren das Recht auf
die Hose erhielten.
Dass es
Frauen gibt, die keinen Rock und kein Kleid besitzen und immer nur in Hosen
gehen, ändert dabei nichts. Auch nicht, dass es tatsächlich Männer gibt, die
seit Jahren auf die Hose total verzichten, also auch im Kilt zur Arbeit gehen.
Das ist einfach ihre Wahl und Möglichkeit gewesen.
Und genau darum geht es: Jeder Mann sollte, wie schon längst jede Frau, frei und
unbehindert wählen können, wann, wo und wie oft mit Hose oder Kilt. Darin liegt auch das Recht auf Abwählen. Alles andere wäre unlogisch.
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