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Männer haben nicht immer Hosen getragen.
Als Kaiser Augustus befahl, die Welt solle geschätzt werden, kannten Männer keine Hose.
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Der Schottenrock hat sich als Nicht-Hosen-Bekleidung bestens bewährt.
Unter Nicht-Schotten wird er immer mehr populär.
Meine Kilt-Geschichte
kurz
Zurück in den 90'er Jahren konstruierte ich in Verbindung mit meiner Tätigkeit
als Unter-richter eine Fallstudie, ScotchWear genannt. Inspiration dazu war ein
ziemlich zufälliger Besuch eines großen Ladens in London, The Scotch House in
1995.
Der "unmögliche" Teil des Sortiments der betroffenen, schottischen
Firma, die sich in Europa etablieren und dort Läden aufmachen möchte, war
"Highland Wear". Alles, was du nicht brauchst, sozusagen.
Als meine Frau und ich das folgende Jahr in Edinburgh waren, ging ich eines Tages in einen der
vielen Kilt-Shops hinein um etwas mehr über Highland Wear zu erfahren.
Es war
noch vor dem Internet, wo man über auch alles in einer Splitsekunde informiert
werden kann.
Ein Verkäufer, oder vielleicht war er der Inhaber, berichtete bereitwillig über Tartans, Kilts und
Zubehör. Er erzählte, wie ein Kilt genäht wird und fragte, ob er meine Maße
nehmen dürfe? Ich willigte ein. Es dauerte nur wenige Augenblicke, dann
ging er zur Stange mit fertigen Kilts, suchte einen heraus und sagte, der wäre
ganz sicher meine Größe und fragte, ob ich ihn doch nicht anprobieren möchte.
Ich zögerte. Da ich aber ein höflicher Mensch bin, kam ich seine Aufforderung nach.
Vielleicht hätte ich es nicht tun sollen, denn ab sofort war ich im Klaren,
dass ein Kilt etwas ganz Besonderes ist. Auch dass ein schwerer Kilt reine
Männersache ist.
Ich kaufte ihn nicht. Wofür sollte ich ihn auch verwenden?
Als ich das
Geschäft verließ, hatte ich aber mit mir seine Visitenkarte mit meinen Massen
auf der Rückseite geschrieben – „just in case“. Vorher hatte er
mir versichert, er habe Kunden in fast aller Welt, ob Schotten oder nicht.
Als ich ein Jahr
später durch das ziemlich neue Internet stöberte, hatte ich aber „plötzlich“
und etwas „unüberlegt“ per Mausklick einen Kilt und etwas Zubehör bestellt.
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Holyrood Tartan
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Ja, ich gehe im Kilt
Ich finde den Kilt sehr bequem. Für die Freizeit ist er ganz einfach genial, und er ist deshalb zur bedeutenden Erweiterung meiner Gar-derobegeworden und weithin ein Ersatz von Shorts. Für die Arbeit aber nie. Hier
ist mir die Hose viel lieber geblieben. Einfach das Beste aus zwei Welten.
Am Anfang verwendete ich nur den Kilt im Haus und im Garten, dann,
auch wenn ich fern von zu Hause war. Langsam, aber sicher näherte sich mein
Kilttragen der eigenen Gemeinde, und jetzt kann man mich fast täglich im Kilt
sehen.
Meine Frau ist wohl nicht der unterstützende Typ. Mit den Jahren ist
sie aber viel, viel toleranter geworden. Mehrmals sind wir sogar Hand in
Hand spazieren gegangen mit mir im Kilt.
Die Nachbarn haben mich längst im Kilt gesichtet. Einige
haben es auch kommentiert, alle positiv, übrigens.
Und das Wichtigste: Meine
Welt liegt nicht in Scherben, eher im Gegenteil, würde ich sagen. Die Reaktionen sind überaus positiv.

Douglas Green Modern Tartan
Abgesehen davon,
dass ich gerne im Kilt gehe, bin ich ein ziemlich ordinärer Mann, 100% heterosexuell
und seit über 45 Jahren mit meiner wunderbaren Frau verheiratet, was vielleicht
doch auch nicht so gewöhnlich ist. Auch werden Sie daraus verstehen, dass ich
nicht länger ganz jung bin.
Ich bin nicht
Schotte, habe – soviel ich weiß - auch
keine schottischen Ahnen. Aber vielleicht bin ich einfach für den Kilt
disponiert gewesen, ohne es zu wissen, denn noch als kleiner Junge wusste ich
nicht Besseres, als wenn ich in kurzen Hosen herumrennen konnte.
Bis ich um die
16 Jahre war, verbrachte ich mindestens die Hälfte des Jahres in kurzen Hosen. So
viel bequemer waren sie doch, und genauso ist es mit dem Kilt oder noch mehr. Und
den kann ich noch dazu in Situationen tragen, wo ich mich in Shorts unpassend gekleidet
fühlen würde, auch ist er bei niedrigen Temperaturen reichlich warm.

Bequemer und
vielseitiger kleidet sich, mei-ner Meinung nach, Mann nicht.
Jeansrock statt Kilt?
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Legen Sie Wert auf ein männliches Erscheinungs-bild, aber einen Kilt nicht mögen, könnte unter Umständen ein Jeansrock die Lösung sein.
Rechnen Sie doch damit, dass Akzeptanz und Verständnis seitens Ihres Umfelds geringer ist.
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Müssen Männer nicht per Definition in Hosen gehen?
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Männer haben
nicht immer Hosen getragen. In der Antike wurde das Römische Reich von Männern
gegründet, die in Kleid- oder rockähnlichen Gewändern gekleidet waren,
bodenlange Togen und Tuniken in Minirocklänge. Jesus kannte keine Hose.
Als die Hose erfunden wurde, war es nicht, weil Männer sich etwas männlicher wünschten, sondern weil
die Hose für viele damalige Zwecke viel praktischer war. Denken Sie an Reiten,
Kämpfen usw. Viele dieser Verwendungen sind im 21sten Jahrhundert nicht länger
so relevant.
Bis heute hat sich in der entwickelten Welt doch nur der Kilt oder Schottenrock als männliche
Nicht-Hose-Bekleidung bewährt.
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Was ist ein Kilt?
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Ein Kilt ist ein knielanger Rock mit tiefen Falten hinten. Er hatte seinen
Ursprung im schottischen Hochland, und eine von vielen Theorien ist, dass es die
Wikinger waren, die den Schotten den Impuls zum Schottenrock gaben, als sie
England und Schottland invadierten. Ursprünglich war der Schottenrock eine
ziemlich primitive Kleidung und weit entfernt vom heutigen verfeinerten
Kilt.
Erst seit dem 19. Jahrhundert tragen auch “Lowlanders”, die 75% der
schottischen Bevölkerung zählen, überhaupt den Kilt, und dann als Tracht oder nationales Symbol, eher als Kleidung für den Alltag.
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Kilt oder Schottenrock sagen?
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Auf den meisten
Sprachen verwendet man die Bezeichnung Kilt. Auf Deutsch sagen aber
noch sehr viele Menschen Schottenrock. Doch neulich bei Duden und ab Version 2010 in der deutschen Rechtschreibeprüfung
von Microsoft Word wird das Wort Kilt
akzeptiert.
In der
Fortsetzung wird für die Abwechslung zwischen Schottenrock und Kilt
gewechselt.
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Ist ein Kilt ein Rock?
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Laut Eurostat
(Büro für Statistik der EU) ist der Kilt nicht (länger) ein Rock, sondern eine
spezielle Kleidung für Männer. Und das war Resultat heftiger Proteste aus Schottland.
Einige Leute werden aber nie damit aufhören, den Kilt einen Rock oder gar ein
Kleid zu nennen. Aber lassen Sie sie. Viele können auch nicht die Farben Rot
und Grün unterscheiden.
Und unter uns ist
der Kilt natürlich ein Rock. Mit Eurostatt als Ausnahme heißt es dann auch in den allermeisten Definitionen: "A pleated tartan skirt reaching to the knees and traditionally worn by men".
Deshalb gehe ich im Rock. Per Definition. Und wenn nun auch in einem ganz speziellen und mit Männern
eindeutig verbundenen Rock.
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Muß ich
nicht Schotte sein, um im Kilt zu gehen?
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Nein, seit 15
Jahren gehen immer mehr Männer im Kilt, und das unabhängig von Nationalität,
Farbe und Abstammung, und es gibt bestimmt noch mehrere, die es gerne möchten,
sich aber noch nicht trauen. Der Anfang war der Spielfilm Bravehart und das
Internet, wo Männer entdeckten, sie waren nicht alleine, wenn es um eine gute
Alternative zur Hose ging.
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Gehen Frauen im Kilt?
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Ja, aber ihre
Kilts unterscheiden sich sehr viel vom männlichen Kilt. Der Stoff ist dünner,
Riemen und Schnallen kleiner, und vor allem wird erheblich weniger Stoff
verwendet. Auch können Kilts für die Frauen sowohl kürzer wie länger sein als
ein Kilt für den Mann.
Auf English redet man von „kilted skirts“.
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Wer geht gerne im
Kilt?
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Männer, die demografisch Männer im Allgemeinen gleichen, zum Beispiel was
Alter, Ausbildung, Einkommen, Kinder und Zivilstatus betrifft. Der Unterschied
ist deshalb alleine der Kilt.
Übrigens, Kilt-Tragen hat nichts mit sexuellen Präferenzen zu tun. Es wird nur
hier erwähnt, weil einige Leute oft alles, was sie nicht verstehen (kann sehr vieles
sein), mit sexuellen Abweichungen verbinden.
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Warum gehen
Männer, die nicht Schotten sind, gerne im Kilt?
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Bequemer kleidet
sich Mann nicht. Denken Sie nur an Anatomie. Ich könnte mich vorstellen, dass
sollte Bekleidung im 21sten Jahrhundert total neu erfunden
werden, und es keine Historik gab (sehr theoretisch), würden die
Toilettenzeichen umgekehrt aussehen,
denn Frauen würden als erste Wahl die Hose haben und Männer irgendeinen
Rock.
Er ist vielseitig verwendbar. Derselbe Kilt kann ohne Weiteres Shorts und Anzug ersetzen. Das
Alles hängt vom Zubehör ab. Oft ist es nur eine Frage darum, ob die Strümpfe
hoch sitzen oder heruntergekrempelt sind. Wir reden hier nicht Tracht
überhaupt, sondern ob lässig oder formell.
Der Kilt kann praktisch das ganze Jahr hindurch getragen werden. Es ist wie bei einer
Klimaanlage, sozusagen. Es lässt sich nicht erklären, muss einfach erlebt
werden.
Er ist anders,
und die männliche Garderobe ist nicht für alle sehr inspirierend.
Er sieht gut aus.
Das ist natürlich eine ganz subjektive Auffassung. Für mich ist es aber so, und
ich liebe die vielen Tartans (Karomuster).
Der Kilt
bedeutet, der Mann braucht nicht länger 24/7/365 Hosen tragen. Der Kilt an sich
erweitert die Möglichkeiten, und dazu kommen dann noch die vielen Tartans.
Sie fallen auf, wenn auch bedeutend weniger, als die meisten befürchten – oder hoffen.
Gesünder könnte der Kilt wohl auch sein? Wieder denken Sie an die männliche Anatomie. „Form follows
Function“ .
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Wann und wo kann ich im Kilt gehen, und was kann der Kilt ersetzen?
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Theoretisch können
Sie den Kilt überall und zu jeder Zeit verwenden. In der Praxis aber wird er
wohl von Nicht-Schotten primär in der Freizeit getragen und ersetzt deshalb
Jeans und Shorts.
Er eignet sich aber auch bestens abends fürs Theater und für
die Oper, und man kann im Kilt auch problemlos in guten Restaurants essen
gehen, dann natürlich mit passendem Zubehör.
Kaum jemand würde
im Schottenrock bei der Arbeit auftreten. Auch würde der Kilt eines Nicht-Schotten kaum Smoking oder Frack
ersetzen können, was genau die Hauptverwendung
bei den Schotten ist.
Das erklärt auch, weil Nicht-Schotten mit anderen Typen vom Kilt anfangen als die Schotten.
Männer, die den Schottenrock meistens für unförmliche Zwecken verwenden werden,
dafür aber oft, kaufen sich einen casual Kilt.
Schotten, die in
erster Linie den Kilt für die Feier betrachten und deshalb selten im Kilt gehen, kaufen sich aber meistens einen formellen, feinen Kilt – oder sie
mieten einen Kilt plus Zubehör an.
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Ist ein Kilt
nicht sehr teuer?
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Kann er, doch für
lässiges Tragen braucht er es nicht zu sein. Er kann sogar ziemlich billig
sein. Nur passen Sie auf, dass Sie nun auch die richtige Ware bekommen. Hier
sollten Sie wirklich auf die Bezeichnungen Kilt und Schotten-rock aufmerksam sein.
Kaufen
Sie sich einen Schottenrock, bekommen Sie meistens einen karierten Rock, der
mit einem Kilt nichts zu tun hat.
Kaufen Sie sich einen Kilt, ist er in den
meisten Fällen auch wirklich einen authentischen Schottenrock oder Kilt.
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Was denken die
Schotten?
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Es gibt natürlich
einige Schotten, die gegen Nicht-Schotten im Kilt sind. Sie sind
aber auch dagegen, dass einige Schotten den Kilt im Alltag verwenden, oder dass
sie den Kilt auch außerhalb von Schottland anhaben.
Ihrer Meinung nach muss ein
Kilt auch aus mindestens 7 Metern (8 Yard) reiner schottischen Wollstoff
bestehen, und er muss in Schottland von erfahrenen und ausgebildeten
Kiltmakers per Hand genäht sein.
Für sie reicht auch nur einen Kilt, der ein ganzes Leben lang oder noch darüber hinaus halten kann.
Dass ein solcher
Kilt sündteuer wird und damit die Nachfrage in sehr kurzen Zügen hält, versteht
sich. Dass genau diese Typen dadurch eine Katastrophe für den Kilt und letztendlich die
ganze Branche sind, auch. Tracht überlebt nicht.
Glücklicherweise ist
sie eine Minderheit. Die meisten Schotten haben es gern, wenn man ihre Produkte
kaufen und verwenden. Viele leben davon, und je mehr sie verkaufen, je besser.
Nur sollte man natürlich respektieren, dass für einige der Kilt ein Teil einer
Tracht ist und ihn deshalb nie in einer lächerlichen oder komischen Weise
tragen.
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Welche Unterschiede gibt es typisch, ob Schottisch oder nicht?
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Wo
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Schotland
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USA/Kanada
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Europa
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Wer typisch
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Schotte
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Schottischer Herrkunft bzw.
Nicht-Schotte
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Nicht-Schotte
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Welche Bedeutung
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Tracht
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Kultur-Erbe.
Kleidung
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Kleidung
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Für Feier
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Ja
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Ja
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Nein
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| Für die Arbeit |
Kaum
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Bei vielen
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Kaum
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| Für die Freizeit |
Kaum
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Bei vielen
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Ja
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Vorteile
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Schotte
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Schottisches Erbe
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Frei von Traditionen
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Nachteile/Begrenzungen
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Konventionen
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Konventionen
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Außergewöhnlich
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Verbraucher-Typ
theorestish
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Light-User
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Medium- bis Heavy- User
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Heavy-User
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Verbraucher-Typ
In der Praxis
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Light-User
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Light bis Heavy-User
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Light bis Heavy-User
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Erster Kilt
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Hochwertiger traditioneller Kilt |
Hochwertiger traditioneller oder preiswerter casual/semi-traditioneller Kilt
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Casual preiswerter Kilt |
| Anzahl von Kilts |
Ein Kilt in der eigenen Klan-Tartan |
Mehrere Kilts in eigenen sowie auch in anderen Klan- oder universellen Tartans |
Mehrere Kilts.
Tartans sind öfters einfach nach Aussehen gewählt |
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Denken andere
Leute, ich sei Schotte oder schottisch?
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Jein. Es hängt
zweifelslos damit zusammen, wo man lebt.
In den skandinavischen Ländern wird
man immer auf den nationalen Sprachen angeredet. Das heißt, man wird einfach
für einen Mann im Kilt gehalten.
In Deutschland ist meistens dasselbe der Fall,
wenn man aber nach Südeuropa kommt, ist es eher wahrscheinlich, dass irgendeine
schottische Verbindung erwartet wird. Kein Problem doch, denn in jedem Mann
könnte wohl irgendwie ein kleiner Schotte stecken.
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Sollte ich
versuchen, schottisch vorzukommen?
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Wenn ich fühle,
dass es erwartet wird, dass ich irgendeine Verbindung mit Schotten habe, sage
ich immer, dass ja, eine Verbindung gebe es zwar, aber sie liege so weit, weit
zurück, dass es mir keine Rolle überhaupt spiele. Nein, ich gehe gerne im Kilt,
weil er mir so bequem und anders sei.
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Sollte ich, wenn
möglich, die Hose aufgeben?
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Der Schottenrock hat sehr viele Vorteile. Ich selbst sollte doch nie auf die Hose verzichten. Auch
sie hat ihre Vorteile. Abwechslung habe ich sehr gern.
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Wie fange ich an, den Kilt draußen zu tragen?
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Die Antwort sollte sein: Öffnen Sie die Tür und gehen Sie hinaus. Aber für viele Männer ist
es gar nicht so einfach. Wenn ein Mann sich eine Tätowierung wünscht, dann
bekommt er sie. Will er lange Haare tragen, dann lässt er die Haare wachsen. Möchte
er in die Zunge, in die Nase oder sonst wo eine Piercing, dann bekommt er
sie gemacht.
Möchte er aber
einen Kilt, der ausnahmslos für eine Kleidung für Männer gehalten wird, dann wagt
er in vielen Fällen nicht den Kilt zu tragen, weil er mit einem Rock eine
schwache Ähnlichkeit hat, oder bloß, weil er anders und außergewöhnlich ist.
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Sollte ich Leute, die ich kenne, sagen, dass ich jetzt im Kilt gehe?
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Das ist sehr individuell, aber es könnte eine gute Idee sein. Auf keinem Fall sollten Sie versuchen, es geheim zu halten, zum Beispiel wie nur im Dunkeln oder in fremden Städten im Kilt zu gehen. Ein Verbrechen ist es ja sowieso nicht.
Natürlich können Sie es auch Schritt für Schritt machen. Leute, die Sie kennen, werden Sie dann fragen, und Sie müssen Antwort geben über warum (bequem, vielseitig, anders, oder dass Sie ganz einfach den Kilt toll finden), und wie Sie auf die Idee gekommen sind.
Übrigens, seitdem es Facebook und Twitter gibt, ist es einfacher wie nie früher. In Ihrem Profil geben Sie unter Interessen und Aktivitäten Kilt und Kilt Wearing an. Auch können Sie darüber schreiben, wenn Sie Ihren Kilt und Zubehör empfangen haben, wo Sie im Kilt waren, und über die (positiven) Reaktionen anderer.
Es ist klar, dass Sie keine 100%-Deckung erreichen, aber viele von Ihren Freunden werden es wissen.
Dabei nie vergessen: Ein Kilt ist nur für Männer. So ist es mit Hosen und Shorts nicht. Ein Kilt ist anders, aber unverkennbar männlich, und Sie werden nie für einen Transvestiten gehalten. Die wenigsten sollten sich Gedanken über Ihre sexuellen Vorzüge machen. Einige werden denken, Sie sind ein bisschen exzentrisch, aber das wäre auch alles. Nie sollten Sie denken, Sie sollten Ihr Kilttragen
„entschuldigen“. Es ist ihr Entschluss gewesen. Für Sie war es richtig. Ein Lebensstil sozusagen.
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Wie reagiert die
Umwelt?
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Normalerweise
interessiert es kein Mensch, der Sie nicht kennt, wie Sie aussehen, und wie Sie
gekleidet sind. Es können Kommentare geben, aber die meisten sind positiv.
Negative Bemerkungen hören Sie fast nur von Personen, die sowieso nur einen
begrenzten Wortschatz besitzen.
Die meisten
Männer im Kilt erleben, dass es total problemlos ist, im Kilt zu gehen, und
dass ihre Umwelt, die Familie und Nachbarn etc. sich sehr schnell daran
gewöhnen und es akzeptieren.
Ihre Frau oder Freundin
kann sehr wohl die Person sein, die es am wenigsten gefällt, dass Sie im Kilt
gehen. Der Grund ist fast immer, dass sie davor Angst hat, Ihr Kilttragen könne
Probleme bringen.
Man hört aber auch von Ehefrauen, die gerne ihren Mann im
Kilt sehen, und die ihn überredet haben zur Anschaffung eines Kilts.
Würden nun mehrere
Männer und ihre Frauen glauben, die Welt sei bloß halb so tolerant, wie sie wirklich ist, würden Männer im Kilt keine Seltenheit mehr sein.
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Wann im Jahr gehe
ich am besten im Kilt?
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In den meisten
Ländern praktisch das ganze Jahr hindurch. Ich würde sagen, dass zwischen Minus 3 und Plus 30
Grad Celsius, ist der Kilt perfekt.
Mit den langen Strümpfen getragen sind nur Ihre Knie nicht bedeckt,
und sie frieren nicht. Sonst sind Ihre Beine von 4 bis 7 Metern schweren
Stoffes effektiv gegen Kälte geschützt. Ihr einziges
Problem könnte die vielen Fragen anderer sein, ob Sie nun nicht – wie sie
selbst – friere?
Im Sommer gibt
der Kilt Schütz gegen Wärme – und Sonne. Sie werden sich im Kilt wohler fühlen
als in Shorts. Noch dazu sind Sie stets, wie schon anderswo erwähnt, besser gekleidet. Wo Sie sich in Shorts
nicht wohlfühlen würden, können Sie problemlos im Kilt gehen.
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Warum nicht einfach ein Rock aus der Frauenabteilung?
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Ist auch möglich. Ein Rock kann genauso bequem sein wie ein Kilt, ja vielleicht noch bequemer. Das hängt alleine vom Design ab.
Ein Jeansrock mit Taschen, Reißverschluss vorne und Gürtelschlaufen kann ziemlich maskulin vorkommen, und ein passender Rock dieses Typs ist normalerweise leicht zu finden, zum Beispiel bei H&M, C&A und in vielen Geschäften für Frauenmode. Natürlich kann man auch im Internet bestellen, aber warum nicht die Vorteile mit dem sofortigen Anprobieren im Geschäft vor dem Kauf nützen?
Es wird tatsächlich von einigen Männern praktiziert, und wer sich auf den maskulinen Rock beschränkt und keine anderen Frauensachen trägt, bleibt dann weitgehend auch von den sonst eher üblichen Vorwürfen, er müsse schwul, Crossdresser oder Transvestit sein, verschont.
Es ist doch zu glauben, dass die meisten Röcke, die von Männern erstanden werden, nie oder nur sehr selten außerhalb der eigenen vier Wände kommen. Sie in der Öffentlichkeit zu tragen, dazu sind die meisten Männer letztendlich nicht Männer genug.
Der einzige Rock, der in aller Welt als reine Männersache gilt und sich wirklich problemlos tragen lässt, ist nach wie vor der traditionelle, karierte Kilt. Meine Wahl und Empfehlung.
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